Tier & Naturschutz Melle e.V.

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Winterfütterung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Charlotte Bockrath-Regel   
Mittwoch, 30. November 2011 um 00:00 Uhr

 

Winterfütterung rechtzeitig einstellen

Es gibt Gegner und Befürworter der Winterfütterung. Wichtig ist auf jeden Fall, dass zur richtigen

Zeit und am richtigen Ort gefüttert wird. Unsachgemäße Fütterung schadet den Tieren mehr,

als gar keine Fütterung. Die beste Winterhilfe ist ein Garten mit Beerenbäumen wie z.B.

Eberesche oder Holunder.

Der Gärtner sollte seinen Garten im Herbst nicht aufräumen, sondern

Blütenreste und Fruchtstände stehen lassen. In den abgestorbenen Pflanzen,

sowie in aufgeschichteten Holzhaufen überwintern zahlreiche Insekten

 -Nahrung für die Singvögel.

Steigen die Temperaturen wieder an, spätestens Anfang März, sollte man die

Fütterung der Vögel einstellen. Die Tiere gewöhnen sich zu sehr an die

Fütterung und verlieren ihre Fähigkeit selbständig Nahrung zu finden.

Wenn im Frühjahr die Elterntiere das Winterfutter an ihre Jungen verfüttern hat

das oft tödliche Entwicklungsstörungen zu Folge. Jungvögel benötigen um

gesund aufzuwachsen tierisches Eiweiß,  welches in Spinnen, Insekten und

 Larven vorkommt.

Haben sie Fragen, dann rufen Sie an oder schicken einen Brief mit frankiertem

Rückumschlag  (langes Format) an unsere Geschäftsstelle. Sie bekommen dann

eine Broschüre über die Winterfütterung.

 

 

Kontakt:           Tel: 05422-3195

                          Geschäftsstelle des Tierschutzverein Melle                               

                          Am Zwickenbach 25

                          49324 Melle

           

                                                                                                 

                      

Aktualisiert ( Mittwoch, 30. November 2011 um 21:06 Uhr )
 
Zeit der Jungigel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Charlotte Bockrath-Regel   
Montag, 07. November 2011 um 00:00 Uhr

 

Zur Zeit rufen viele Menschen an, die ein Igelnest  mit Jungtieren
 finden. Sie liegen unter Sträuchern oder Hohlräumen unter Holzställen.
In Deutschland werden rund 80 % aller Igel in den Monaten
August und September geboren.
Nach einer Tragzeit von 35 Tagen kommen durchschnittlich vier
Junge zur Welt. Bei der Geburt der 12 bis 25 Gramm schweren
Igelbabys sind Augen und Ohren geschlossen, sie haben aber schon
etwa 100 Stacheln. Im Alter von 14 Tagen beginnen sich Augen und
Ohren zu öffnen, nach drei Wochen stoßen die Zähnchen durch. Die
Igelin säugt die Kleinen 42 Tage lang, und zwar tagsüber, denn nachts
geht sie auf Nahrungssuche. Im Alter von 25 Tagen verlassen die Jungen
erstmals das Nest und unternehmen kleinere Ausflüge, bei denen sie
damit beginnen, auch feste Nahrung aufzunehmen. Weder begleitet
sie die Mutter auf der Futtersuche, noch zeigt sie ihnen, wie sie welche
Nahrung erbeuten können. Mit sechs Wochen sind die Jungtiere
selbständig und zerstreuen sich allmählich. Die Männchen haben mit der
Aufzucht der Jungen nichts zu tun.
Die Aufzucht von verwaisten Igelsäuglingen ist Laien ohne
Anleitung nicht möglich!
Der Kernpunkt bei der Aufzucht verwaister Säugetiere ist die richtige
Ernährung. Bei der Wahl einer Ersatz-Muttermilch sollte man sich an
der Zusammensetzung der natürlichen Muttermilch orientieren.
Kuhmilch (auch verdünnt) und alle Menschenbabynahrung (auch Heilnahrung)
sind für Igelbabys völlig ungeeignet
Welche Findlinge sind verwaiste Igelsäuglinge?
 
Mutterlose Igel, bis zum Alter von etwa 14 Tagen, noch blinde und taube
Säuglinge. Bis zum Alter von 6 Wochen werden die Kleinen von der Igelin
gesäugt, sind also unselbstständige Babys, die ohne Mutter hilflos sind.
Diese Igelchen müssen richtig aufgezogen werden, um zu überleben.
Welche Igel brauchen Hilfe?
Hilfsbedürftig sind:
Verletzte Igel:

Oft deuten schon Fundort und -umstände (Straße, Bauarbeiten) auf
Verletzungen hin. Tiere, die vermutlich tagelang in Gruben, Lichtschächten
o.ä. ohne Wasser und Futter gefangen waren, brauchen ebenfalls Hilfe.
 
Kranke Igel:
Man erkennt sie meist daran, dass sie tagsüber Futter suchen,
herumlaufen, -torkeln oder -liegen. Auf kranken Igeln (wie auch auf
Säuglingen und Verletzten) sitzen in der warmen Jahreszeit häufig
Schmeissfliegen, die ihre Eier ablegen.
Kranke Igel sind apathisch, rollen sich kaum ein, sind oft mager.
(Einbuchtung hinter dem Kopf, herausstehende Hüftknochen)
 Ihre Augen stehen nicht halbkugelig hervor, sie sind eingefallen, schlitzförmig.
Verwaiste Igelsäuglinge:
Igeljunge, die sich tagsüber ausserhalb ihres Nestes befinden,
noch geschlossene Augen und Ohren haben und sich womöglich
kühl anfühlen, sind mutterlos und benötigen dringend Hilfe.
Igel, die nach Wintereinbruch, d.h. bei Dauerfrost und/oder Schnee
herumlaufen:
Auch solche Igel findet man hauptsächlich bei Tag. Es kann sich um
kranke oder schwache Alttiere handeln; öfter sind es Jungtiere, die
spät geboren, evtl. auch krank sind und/oder sich wegen des geringen
Nahrungsangebots im Spätherbst kein für den Winterschlaf
ausreichendes Fettpolster anfressen konnten.
Zufütterung in nahrungsarmen Zeiten
Durch die rechtzeitige Einrichtung einer Futterstelle in den
nahrungsarmen Jahreszeiten erübrigt es sich oft, untergewichtige
Igel in menschliche Obhut zu nehmen. Für den Futterteller eignen
sich z.B. Katzendosenfutter, mit Igeltrockenfutter oder Haferflocken
vermischt und /oder ungewürztes Rührei.
Um das Futter vor Vögeln, aber auch vor Regen zu schützen, stellt man
es abends z.B. in ein mit mindestens zwei 10 x 10 cm kleinen
Einschlupflöchern versehenes Kistchen.
Aktualisiert ( Mittwoch, 30. November 2011 um 21:03 Uhr )
 
Oscar hat ein neues Zuhause gefunden PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Charlotte Bockrath-Regel   
Dienstag, 26. Oktober 2010 um 08:48 Uhr

Nachdem Oscar sich von den Strapazen seines kurzen Lebens erholt hat,

ist er jetzt mit seinem Bruder Samson erfolgreich vermittlet worden.

Beide leben in einer netten Familie, wo sie nach einer Eingewöhnungsphase

auch den tollen Garten mitbenutzen dürfen.

Oscar                             Grobi                                  Samson

Aktualisiert ( Dienstag, 09. November 2010 um 18:24 Uhr )
 
Wieder ein Fall von Verwahrlosung! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maike Haske   
Donnerstag, 07. Januar 2010 um 21:30 Uhr

Der kleine Timmy wurde am 06.01.10 an der Allendorferstraße aufgegriffen.

Er sah katastrophal und schrecklich ungepflegt aus.

Der kleine Hund wird auf ca. 4 Jahre geschätzt.

Da er deutliche Abdrücke von einem Geschirr hatte, gehen wir davon aus,

dass er einfach "entsorgt" wurde.

Leider gibt es immer noch einige Menschen, die keinen Mumm

haben um sich von uns Hilfe bei der Vermittlung zu holen.

Dieses ist einfach nur daneben, zeugt von persönlicher Schwäche,

keinerlei Verantwortungsbewusstsein und null Respekt gegenüber der Tiere.

Extreme Verfilzungen am ganzen Körper.

Seine Hinterbeine vor Filz zusammengewachsen, steinharte Knoten

zwischen den Zehen, die für Entzündungen und Schmerzen sorgten,

Probleme beim Wasserlassen da alles verklebt war.

Wir ließen Timmy im Hundesalon scheren.

(Dafür bedanken wir uns recht herzlich)

....und zum Vorschein kam ein süßer, quirliger, kleiner Kerl.

Wir hoffen, auch hier wahrscheinlich wieder einmal vergebens,

Menschen die für so etwas verantwortlich sind zur Rechenschaft

ziehen zu können. Sollte sich Timmys Besitzer melden, wird er

aber leider mit einer Anzeige wegen Tierquälerei und den

entstandenen Kosten für Tierarzt und Verpflegung davon kommen.

Wer kann Angaben (natürlich auch anonym) über seine Herkunft machen?

Tel.: 05422-9625570

 

Aktualisiert ( Dienstag, 02. März 2010 um 13:39 Uhr )
 
Trauriger Anblick PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Maike Haske   
Montag, 30. November 2009 um 21:24 Uhr

Am 30.11.09 stand überraschend ein junger Mann bei uns

in der Katzenstation. Er hielt einen grau-getigerten

kastrierten Kater in seinen Armen der sehr erschöpft wirkte und

schon beim ersten Anblick erschreckend verwahrlost aussah.

Total abgemagert, ausgetrocknet, das Fell verfilzt, sein Zahnfleisch

stark entzündet und die Krallen stark eingewachsen.

Wir mussten dieses Tier von seinen Qualen erlösen und es

einschläfern lassen. Es war einfach zu viel auf einmal für den Kater.

Sein Immunsystem war stark geschwächt und seine Kraft am Ende.

Leider hat niemand zuvor dieses Tier bemerkt (oder wollte es nicht).

Wenn jeder Mensch ein Auge für schwächere Geschöpfe hätte,

hätte man Murphys Leben vielleicht retten können.

 

Aktualisiert ( Montag, 07. November 2011 um 19:40 Uhr )
 



Vermittlungstiere

Noah Kopie.jpg pamina.jpg pixie.jpg sinja.jpg Emil Kopie.jpg Paule.jpg Edda.jpg Samentakopie Kopie.jpg Rapunzel.jpg Mira Kopie.jpg

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